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Stellungnahme der BI zum Bebauungsplan 147 - Wagenhubergelände

 

Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 6. März 2017

 

Zum Artikel in den Ulzburger Nachrichten vom 20. November 2016:

Auch uns ist das Presseecho, dass die Para ihre Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße nicht bekommen soll, nicht verborgen geblieben. Wir haben in dieser Sache bereits unseren Anwalt informiert und diskutieren zurzeit im Leitungskreis der BI das weitere Vorgehen. Auch mit dem Bürgermeister haben wir hierzu bereits Schriftverkehr gehabt. In den kommenden Wochen werden wir uns auf unserer Homepage zur augenblicklichen Lage äußern.

Hier der Bericht des Treffens der BI mit Mitgliedern der CDU-Fraktion vom 21.10.2016:

Die CDU-Mitglieder wollten gern unsere Vorstellungen und Wünsche erfahren. Wir baten sie, uns doch ihre Pläne vorzustellen. Als erstes unterrichtete uns der Bürgervorsteher, Herr Schmidt darüber, dass die endgültige Entscheidung ob das Land die Zufahrt von der Para zur Schlesi genehmigt in der zweiten Novemberhälfte fallen soll. Dann stellte Herr Müller den CDU-Plan vor:

Der zu sanierende Teil der WS von der Norderstedter Straße bis zum Heidelweg wird dabei in drei Bereiche unterteilt:

  1. Von der Norderstedter Straße bis zum Immbarg
  2. Vom Immbarg bis zum Tannenweg
  3. Vom Tannenweg bis zum Heidelweg/Ortsausgang

Die Teile 1 und 3 sollen nach den Vorstellungen der CDU nach der Sanierung so bleiben wie sie jetzt sind. Im Bereich 1 von der Norderstedter bis zum Immbarg soll die Durchfahrt ohne störende Poller, Nasen etc. möglich sein. Man könne sich allerdings vorstellen – analog zur Beckersbergstraße – Parkflächen einzurichten um das Tempo aus dem Verkehr zu nehmen.

Im Bereich 2 zwischen Immbarg und Tannenweg soll dort wo jetzt der Bürgersteig ist, eine Einbahnstraße Orts auswärts geschaffen werden, die nur für die Anwohner der Reihenhäuser ist um auf die Grundstücke zu gelangen. Dieser Straßenbereich soll eine sogenannte „Shared Space“ Fläche sein, auf der Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichberechtigt gehen/fahren. Abgetrennt wird diese Fläche durch Bäume (eine Art Knick) um dahinter eine 6 m breite Straße zu schaffen. Dadurch wird ein Bus-Begegnungsverkehr möglich. Das Tempo soll durch je einen kleinen Kreisel an der Ecke Immbarg und Tannenweg vermindert werden. Zur Verbreiterung der Straße ist es nötig den Fußweg direkt am Waldrand und die Bäume abzuschaffen. Auf der Straße kann man sich auch Parkflächen vorstellen. Evtl. in Verbindung mit Pollern.

Im Bereich 3 zwischen Tannenweg und Heidelweg soll die Straße nach der Sanierung so bleiben bis auf die unterschiedliche Anordnung der Nasen. Derzeit befinden sich die Nasen alle auf einer Seite was das Rasen der in den Ort hineinfahrenden Autofahrer begünstigt. Hier stellt man sich versetzte Nasen vor. Vor der Para und dem Rauhen Haus soll Tempo 30 beantragt werden, da das die Gesetzeslage hergibt.

Auf der gesamten Strecke (bis auf den Teil vor der Para) wird weiterhin Tempo 50 gelten, doch man wird mit Schikanen (Nasen, Parkflächen, Kreiseln) versuchen die Strecke für den Durchgangsverkehr so unattraktiv wie möglich zu machen.

Herr Müller betonte mehrmals dass die CDU großen Wert darauf legt die Wünsche der Anwohner zu erfüllen. Auf unsere Frage wie realistisch er die Umsetzung seiner Pläne einschätzt meinte er, wenn der politische Wille da sei könne man es im Rahmen der geltenden Gesetze umsetzen. Die Mitglieder der BI bezweifeln, dass der Wegezweckverband als Straßenbaulastträger eine Straße die für Tempo 50 vorgesehen ist mit Nasen zupflastern wird. Herr Müller ist allerdings optimistisch. Die Frage der BI nach einer Überprüfung der verkehrlichen Gesamtsituation Rhen stieß auf Interesse. Die BI legte dar, dass es wichtig sei den gesamten Durchgangsverkehr von dem Rhen fernzuhalten, auch aus der Norderstedter Straße. Dieses könne erreicht werden z.B. durch eine lange Rechtsabbiegerspur in der Norderstedter Straße (Höhe Kompostwerk) zum Kiefernweg. Auch auf der Ulzburger Straße/ Schleswig-Holstein-Straße wäre Platz für längere Abbiegespuren. Wenn die Ortsumgehung attraktiv und die Ortsdurchfahrten unattraktiv gestaltet werden, könne man etwas erreichen. Dafür benötige man aber den politischen Willen vieler Fraktionen.

 

Hier der Bericht des Treffens der BI mit Mitgliedern der SPD-Fraktion:

In der 25. Kalenderwoche trafen sich Mitglieder der BI mit Mitgliedern der SPD-Fraktion. Bei dem Gespräch wurde deutlich, dass der SPD-Fraktion an einer „Rhener Lösung“ gelegen ist. Denkbar sind Überlegungen, den gesamten Durchgangsverkehr aus dem Rhen zu verbannen. Dafür sind allerdings mehrere Voraussetzungen zu erfüllen. So könnte beispielsweise die Norderstedter Straße aus Richtung Henstedt kommend in Richtung Kiefernweg verbreitert werden um den Durchgangsverkehr auf die Hamburger Straße und von dort auf die Schleswig-Holstein- bzw. Kohtla-Järve-Straße zu leiten. Die Mitglieder der BI sicherten die Unterstützung für eine „Rhener Lösung“ zu, zumal schon Anwohner der oberen Wilstedter Straße und der Norderstedter Straße Kontaktwünsche gegenüber der BI geäußert hatten. Eine wichtige Voraussetzung zur Verkehrsberuhigung der Wilstedter Straße zwischen Norderstedter und Heidelweg ist die Zufahrt der Paracelsus-Klinik zur Schleswig-Holstein-Straße. Herr Ostwald, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat am 18.07.2016 einen Termin in Kiel um die Angelegenheit im Verkehrsministerium zu besprechen. Alle sind sich einig, dass wir mit der Erlaubnis der Zufahrt der Para zur Schlesi einen großen Schritt vorankommen würden. Die BI machte Herrn Oswald und den ihn begleitenden Mitgliedern der SPD- Fraktion auch deutlich, dass unabhängig vom Ausgang der Entscheidung zur genannten Zufahrt, es in der Wilstedter Straße im Rahmen der Sanierung zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen kommen muss. Die Zielsetzung der BI ist es dabei den Durchgangsverkehr aus der Wilstedter Straße rauszuhalten und nicht durch Steigerung der „Durchfahrtsattraktivität“ noch zu erhöhen. Insgesamt diente das Treffen zum gegenseitigen Meinungsaustausch, wobei die SPD-Fraktion auch deutlich machte, dass sie keine Wunder bewirken könne und sich an rechtliche Vorgaben und Vorschriften zu halten habe. So könne Tempo 30 vor der Para noch nicht in Angriff genommen werden, da das entsprechende Gesetz zwar auf dem Weg, aber noch nicht rechtskräftig sei. Herr Ostwald bestätigte nochmal, dass aus Sicht seiner Fraktion die Sanierung der Wilstedter Straße nicht angegangen werden solle bevor nicht eine zufriedenstellende „Rhener Lösung“ gefunden ist.

23.06.2016

 

 

ACHTUNG:

Es hat schon regen E-Mailverkehr gegeben - wer sich in die Liste eingetragen hatte und bisher noch nichts von uns gehört hat, den bitten wir sich erneut bei uns zu melden, da eventuell einige E-Mailadressen falsch notiert wurden.

 Anwohner der Wilstedter Straße

Liebe Nachbarn,

wie Sie sicher alle wissen, soll die Wilstedter Straße saniert werden. In den letzten Jahren wurde unter uns Anwohnern viel diskutiert. Die Gemeinde ist der Auffassung, dass die Wilstedter Str. "ertüchtigt" werden soll. Das heißt keine Tempo 30 Begrenzung, Wegfall der Schikanen, um eine zügige Durchfahrt mit 50 Km/h zu ermöglichen. Wie wir alle wissen wird dort wo 50Km/h erlaubt sind in der Regel deutlich schneller gefahren. Da wir die Wilstedter Straße als Wohnstraße begreifen, wollen wir dieses nicht kampflos hinnehmen. Die meisten von uns haben sich hier angesiedelt, als die Wilstedter Str. noch in einer Tempo 30 Zone lag...

...Fortsetzung folgt...

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